H-control-L

Kundenspezifische Firmware, Dokumentation und Versionshistorie

Kurzbeschreibung des Heizungsreglers H-control-L
('L' steht für 'light', der große Bruder mit Touchscreen und zwei Temperaturregelungen ist in Arbeit)

Der Regler ist so konzipiert, dass der Benutzer sich um die Ladung des Kombipuffers
(Heizung und Brauchwasser) nicht kümmern muss. Einmal optimiert und parametriert muss nur noch
Sommer- oder Winterbetrieb gewählt werden, den Rest übernimmt der Regler.
Die individuelle Anpassung bevorzugt zu jeder Tageszeit die jeweils kostengünstigste Methode,
den Puffer zu laden (Niedrigtarif-Strom, Gas, Öl, Solar, Wärmepumpe usw.)

- 8 Temperaturmessstellen (Pt1000) im Bereich -30°C...+120°C
- eine Messstelle kann optional zur Umschaltung Sommer-Winterbetrieb (externer Schalter) genutzt werden
- 6 Schaltausgänge 230V~ (Summe 1A)
- Standardmäßig 1 Vorlauf-Temperaturregelung, Außentemperaturgeführt
- 3 Schaltausgänge (von 6) zur Aufladung des Schicht-Kombipuffers, individuell angepasst
- DCF77 - Aktivantenne, dadurch immer die korrekte Uhrzeit, auch nach Stromausfall
- alle wichtigen Parameter sind per Menü einstellbar und unverlierbar im EEPROM gespeichert
- Im Sommerbetrieb werden Bewegungsfahrten der Komponenten durchgeführt (Festsitzen verhindert)
- Autokalibrierung der Temperaturmessstellen zu jeder vollen Stunde mittels interner Referenzen
- Schutzfunktion für z.B. Fußbodenheizungen gegen Übertemperatur im Vorlauf
- Schnittstelle wahlweise RS232 oder RESOL® VBus (beide auf Wunsch galvanisch getrennt)
   Die Variante VBus kann auch auf Parameter der Solarregler reagieren oder nach RESOL
®-Standard
    z.B. als Heizkreismodul oder Wärmemengenzähler verwendet  werden.

Jeder Regler wird auf die jeweiligen Gegebenheiten angepasst, dadurch wird immer
der maximale Wirkungsgrad der gesamten Heizanlage gewährleistet.
Eventuell vorhandene und noch für längere Zeit wirtschaftlich funktionsfähige Komponenten
wie Gastherme, Ölbrenner, Wärmepumpe, Speicher oder Ähnliches wird, soweit möglich,
instandgesetzt und in die Anlage integriert.
Dadurch werden Kosten für neue Aggregate gespart.

Für jede Anlage wird für den PC ein Systemschaltplan zur Dokumentation erstellt, in dem
gleichzeitig 'online' die aktuellen Anlagenzustände wie Schaltausgänge, Temperaturen usw.
dargestellt werden. Die Software ist auch in der Lage, diese Daten mitzuschreiben und zu speichern.

Die Einbindung des Solarreglers in die Visualisierung ist ebenso möglich.

Das Beispiel zeigt eine Anlage mit 600-Liter Kombipuffer (450 Liter Heizung/150 Liter Brauchwasser),
9kW-Elektroheizstab zur Brauchwassererwärmung, 7m² Röhrenkollektoren und einer instandgesetzten
Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Flächen-Erdkollektoren und Ladepumpe zur Aufladung des Heizungs-Puffers.
Über einen Plattenwärmetauscher kann die Sole (Zulauf zur Wärmepumpe) durch den Solarkreis angehoben,
bzw. der Energieüberschuss im Sommer im Erdreich 'zwischengelagert' werden.